In den Achtzigerjahren kaufte mein Vater mit Freunden eine alte Ruine in den Hügeln oberhalb von Castagneto Carducci. Lange wurde viel darüber geredet, was man nun mit diesem Haus tun könnte, statt dass man etwas tat.
In den Neunzigerjahren, ohne die Freunde meines Vaters, dafür mit meiner Mutter, ging es richtig vorwärts. Zusammen mit unzähligen Menschen, die mithalfen und im Gegenzug hier wohnten, wurde
eine zerfallene Ruine zu einem charmanten toskanischen Haus. Schon damals wurde hier nicht nur gebaut und gewohnt. Es gab Kurse und Projekte aller Art. Die Menschen begegneten sich hier für kurzfristige Besuche oder lange Aufenthalte. Einer dieser Menschen beschloss sogar, sich
ein Haus im Wald zu bauen und dort zu leben.
Nochmal mehr als zwanzig Jahre später hat das Campi di Cascio kabelloses Internet und einen Pool,
was man sich damals «nie hätte erträumen können».